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Risikoinventar_Maschinen_AG_2025.pdf 2,4 MB

Hier ist das aktuelle Risikoinventar unseres Kunden. Kannst du die wesentlichen Risikopositionen bewerten?

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FVG Advisor

Ich habe das Risikoinventar der Maschinen AG analysiert. Es enthält 14 Einzelrisiken in 4 Kategorien. Die drei relevantesten Positionen: 1. Rohstoffpreisrisiko (Relevanz: 4/5 — schwerwiegend) — Stahlpreisschwankungen mit geschätzter Bandbreite von -8% bis +23%. Bei einem Einkaufsvolumen von 18 Mio. EUR ergibt sich ein Schadenpotenzial von bis zu 4,1 Mio. EUR. 2. Fachkräftemangel (Relevanz: 3/5 — mittel) — Aktuell 12 offene Stellen in der Fertigung. Produktionsausfälle von ca. 2,3 Mio. EUR p.a. bei unveränderter Situation. 3. Wechselkursrisiko USD (Relevanz: 3/5 — mittel) — 35% des Umsatzes in USD. Ohne Absicherung besteht ein Ergebnisrisiko von ca. 1,6 Mio. EUR.

Basiert auf FVG-Wissensbasis 10:32
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Wie hoch sollte der Eigenkapitalpuffer sein, um diese Risiken abzudecken?

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FVG Advisor

Basierend auf den identifizierten Risiken und unter Berücksichtigung von Diversifikationseffekten schätzt FVG den Eigenkapitalbedarf auf ca. 5,8 Mio. EUR (bei 95% Konfidenzniveau). Das ist weniger als die Summe der Einzelrisiken (8,0 Mio. EUR), weil Rohstoffpreis- und Wechselkursrisiko teilweise gegenläufig korreliert sind — ein schwacher Euro verteuert zwar Stahlimporte, verbessert aber die USD-Umsätze. Die aktuelle Eigenkapitalquote der Maschinen AG von 28% liegt damit im soliden Bereich. FVG empfiehlt dennoch, den Risikopuffer um ca. 1,2 Mio. EUR aufzustocken, um auch Stressszenarien abzudecken.

Basiert auf FVG-Wissensbasis 10:33
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FVG Advisor
FVG Advisor antwortet auf Basis der FVG-Wissensbasis